Hausmittel- Lexikon
Hanfcreme – „wenn’s wo weh tut“
Einleitung:
Hanf (Cannabis sativa L.) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Volksheilkunde. Neben Samen und Fasern fanden auch Blüten und Blätter in der Hausapotheke Verwendung – insbesondere in Ölauszügen und Cremen, die bei Schmerzen, Verspannungen und Gelenkbeschwerden angewendet wurden.
Inhaltsstoffe:
Die Hanfcreme enthält eine ausgewogene Mischung aus:
Hanföl & Hanfblütenmazerate – reich an essentiellen Fettsäuren, sekundären Pflanzenstoffen und Terpenen
Lanolin, Bienenwachs, Shea- und Kakaobutter – sorgen für eine geschmeidige Konsistenz und rückfettende Pflege
Vitamin E – schützt die Öle vor Oxidation
Traditionelle Anwendungen:
In der Volksmedizin wurde Hanfcreme verwendet:
zur äußerlichen Anwendung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden
bei Verspannungen nach körperlicher Arbeit oder Belastung
als unterstützendes Einreibemittel bei Rheuma und Gliederschmerzen
für die Pflege beanspruchter Haut, etwa nach Handarbeit, Wind und Wetter
Besonderheit:
Die Kombination von Hanfblüten mit wärmenden und rückfettenden Inhaltsstoffen ergibt eine reichhaltige Creme, die in der bäuerlichen Hausapotheke traditionell als „Salbe für schmerzende Stellen“ bekannt war.
Forschung & Perspektiven:
Studien heben die hautpflegenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Hanföl hervor. Die Erfahrungsmedizin beschreibt zusätzlich eine wohltuende Wirkung bei schmerzhaften Verspannungen und zur Unterstützung der Beweglichkeit – wissenschaftlich ist dies jedoch noch nicht ausreichend belegt.
Rechtlicher Hinweis:
Alle Angaben beruhen auf traditioneller Überlieferung und Volksmedizin. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Verweis zu Produkten:
Die Hanfcreme „wenn’s wo weh tut“ ist in unserem Shop erhältlich – handgerührt, aus eigenem Anbau und nach traditioneller Rezeptur hergestellt.
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CBD-Auszüge aus Hanfblüten – Öl & Tinktur
Einleitung
CBD-Öl wird aus den Blüten der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) gewonnen. Anders als das bekannte THC wirkt es nicht berauschend. In der traditionellen Pflanzenheilkunde und in der modernen Naturmedizin hat CBD in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erlangt.
Inhaltsstoffe
- Cannabidiol (CBD) – wichtigster Wirkstoff, nicht psychoaktiv
- Terpene – Aromastoffe mit eigener gesundheitlicher Wirkung
- Flavonoide – antioxidativ, zellschützend
- Weitere Cannabinoide – Spuren von CBG, CBC, CBN
- Begleitstoffe aus dem Trägeröl (Hanfsamenöl): Omega-3-& Omega-6-Fettsäuren,Vitamin E
Beispielanalyse 2025
- CBD (Cannabidiol): 6,25 %
- CBG (Cannabigerol): 0,1 %
- THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol): 0,19 % (unterhalb der gesetzlichen Grenze)
Traditionelle Anwendungen
In der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde wird CBD-Öl eingesetzt:
- zur Linderung von Schmerzen (chronische Schmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen)
- bei Entzündungen (z. B. Arthritis, rheumatische Beschwerden)
- zur Beruhigung und Entspannung (Stress, Schlafstörungen, Nervosität)
- als Unterstützung des Nervensystems (Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose)
- bei Hautproblemen (Akne, Neurodermitis, Psoriasis – meist äußerlich angewendet)
- als Begleitung bei Krebserkrankungen und Palliativmedizin – traditionell zur Linderung von Übelkeit, Schmerzen und Schlafproblemen (nicht als Heilmittel!)
- unterstützend bei Angststörungen, Depressionen, Autismus-Spektrum-Störungen
Traditionelle Einnahmeformen
In der Erfahrungsheilkunde wird CBD-Öl und CBD-Tinktur meist tropfenweise unter die Zunge gegeben, um eine schnelle Aufnahme über die Mundschleimhaut zu ermöglichen. Häufig werden 2–5 Tropfen, 1–3× täglich beschrieben – die Dosierung hängt stark von der individuellen Person und Situation ab. Mit wenigen Tropfen beginnen und langsam steigern.
Weitere überlieferte Anwendungsweisen:
- äußerlich als Einreibung oder Zusatz zu Cremes und Ölen
- verdünnt in Flüssigkeit (Tee, Wasser)
- als Bestandteil von Salben bei Hautproblemen
(Hinweis: Diese Angaben sind traditionell überliefert und ersetzen keine ärztliche Beratung.)
Unterschiede zwischen Öl & Tinktur
CBD-Öl
- Träger: Hanfsamenöl
- mild im Geschmack
- auch für Hautpflege geeignet
- kürzere Haltbarkeit (6–12 Monate)
CBD-Tinktur
- Träger: Alkohol (60 % vol.)
- intensiver im Geschmack
- sehr lange haltbar (mehrere Jahre)
- besonders praktisch für unterwegs
Besonderheit
CBD wirkt anders als synthetische Medikamente sanft, aber oft nachhaltig. Viele Anwender berichten, dass es sich positiv auf ihr allgemeines Wohlbefinden auswirkt.
Forschung & Kontroversen
Zahlreiche Studien untersuchen CBD auf seine möglichen Wirkungen bei Epilepsie, Schmerzen, Schlafstörungen oder Angstzuständen. Auch in der Krebsforschung und bei neurologischen Erkrankungen (z. B. Parkinson) gibt es Ansätze.
Wichtig: Die wissenschaftliche Lage ist noch nicht eindeutig, und CBD ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Rechtlicher Hinweis
Die hier beschriebenen Angaben beruhen auf überlieferten Anwendungen und aktuellen Forschungsergebnissen. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung oder Therapie.
CBD-Öl darf in Österreich nicht als Nahrungsergänzung oder Arzneimittel verkauft werden. Die Verwendung erfolgt eigenverantwortlich.
Es wird als Aromaprodukt oder Kosmetik angeboten.
Verweis zu Produkten
Produkte aus Hanfblüten finden Sie hier:
CBD-Öl (Hanfblütenauszug in Hanfsamenöl) – aus eigenem Anbau & Herstellung
CBD-Tinktur (Hanfblütenauszug in 60 % vol. Alkohol) – aus eigenem Anbau & Herstellung
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Hanf – Inhaltsstoffe & traditionelle Verwendung
Einleitung
Die Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) ist seit Jahrtausenden als vielseitige Kulturpflanze bekannt. Neben Fasern, Samen und Öl finden auch Blätter und Blüten in der Volksmedizin Verwendung. In Form von Tinkturen wurde Hanf traditionell für innere Ruhe, zur Stärkung und bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt.
Inhaltsstoffe
Cannabinoide (nur Spuren von CBD, CBG und anderen, je nach Pflanzenteil)
Ätherische Öle (Terpene, Flavonoide)
Fettsäuren aus den Samen (Linolsäure, Alpha-Linolensäure, Gamma-Linolensäure)
Vitamine und Mineralstoffe (u. a. Vitamin E, Magnesium, Kalium)
Traditionelle Anwendungen
In der Volksheilkunde wird Hanf (v. a. Blätter und Samen):
als Stärkungsmittel und Tonikum eingesetzt
zur Förderung von Entspannung und Ausgleich genutzt
bei nervöser Unruhe, Stress und innerer Anspannung beschrieben
unterstützend für die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden verwendet
Besonderheit – Unterschied zu CBD-Öl und CBD-Tinktur
Die Hanf-Tinktur wird aus Blättern und Samen mit Alkohol hergestellt und enthält nur sehr geringe Mengen an Cannabinoiden. Sie vereint jedoch die breite Palette an sekundären Pflanzenstoffen der gesamten Pflanze.
Im Unterschied dazu:
CBD-Öl wird aus den Blüten gewonnen, enthält einen deutlich höheren Anteil an Cannabidiol (CBD) und wird auf Hanfölbasis hergestellt.
CBD-Tinktur ist ein Alkoholauszug der Blüten, enthält ebenfalls spürbar mehr CBD und andere Cannabinoide.
Die Hanf-Tinktur ist somit eher ein klassisches Hausmittel, während CBD-Produkte gezielt auf die besonderen Eigenschaften von Cannabinoiden abzielen.
Forschung & Kontroversen
Während Hanfprodukte zunehmend wissenschaftlich untersucht werden, liegt der Fokus oft auf CBD-Extrakten. Traditionelle Hanf-Tinkturen sind weniger erforscht, gelten jedoch in der Volksmedizin als sanftes und vielseitiges Hausmittel.
Rechtlicher Hinweis
Diese Angaben beruhen auf überlieferten Anwendungen und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Therapie.
Verweis zu Produkten
Produkte aus Hanf vom eigenen Hof finden Sie hier:
Hanf-Tinktur
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Vital Tonikum – Inhaltsstoffe & traditionelle Verwendung
Einleitung:
Das sogenannte „Vital Tonikum“ ist ein traditioneller Kräuterauszug in Apfelessig, der aus verschiedenen scharfen und stärkenden Zutaten hergestellt wird. Es verbindet die Kraft von Knoblauch, Zwiebel, Chili, Ingwer, Meerrettich, Kurkuma, Pfeffer und Honig. In der Volksmedizin wird es seit langem zur Stärkung der Abwehrkräfte und zur Anregung des Stoffwechsels eingesetzt.
Inhaltsstoffe:
Apfelessig – fördert die Verdauung, enthält wertvolle Enzyme und Säuren
Knoblauch (Allium sativum L.) – traditionell für Herz-Kreislauf und Immunsystem
Zwiebel (Allium cepa L.) – bekannt für entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften
Chili / Pepperoni (Capsicum annuum L.) – Capsaicin wirkt durchblutungsfördernd und wärmend
Ingwer (Zingiber officinale Roscoe) – traditionell gegen Übelkeit, zur Stärkung und bei Erkältungen
Meerrettich (Armoracia rusticana P. Gaertn.) – bekannt als natürliches Antibiotikum in der Volksmedizin
Kurkuma (Curcuma longa L.) – Curcumin gilt als entzündungshemmend
Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum L.) – fördert die Aufnahme von Curcumin, regt die Verdauung an
Blütenhonig – mildert die Schärfe und bringt antibakterielle Eigenschaften ein
Traditionelle Anwendungen:
In der Volksmedizin wurde das Tonikum:
zur Stärkung der Abwehrkräfte in Erkältungszeiten genutzt
bei Verdauungsbeschwerden eingenommen
als Durchblutungs- und Wärmemittel angewendet
bei Erkältungen, Husten oder Halskratzen mit warmem Wasser verdünnt getrunken
auch äußerlich als Einreibung bei Muskel- oder Gelenkbeschwerden empfohlen
Besonderheit:
Die Kombination aus Essig, Schärfe, Wurzeln und Honig macht das Tonikum besonders vielseitig. Es gilt als „Feueressig“ in der Volksheilkunde und wurde häufig als Hausmittel für die ganze Familie zubereitet.
Forschung & Kontroversen:
Viele der enthaltenen Pflanzen sind wissenschaftlich untersucht und zeigen Wirkungen auf das Immunsystem, die Verdauung und den Stoffwechsel. Allerdings ist die Kombination als Ganzes eher traditionell überliefert als modern erforscht.
Rechtlicher Hinweis:
Diese Angaben beruhen auf überlieferten Anwendungen und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Therapie.
Verweis zu Produkten:
Produkte mit Zwetschkenkernen aus eigenem Anbau finden Sie hier:
Vital Tonikum aus eigener Herstellung
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Zwetschkenkerne – Inhaltsstoffe & traditionelle Verwendung
Einleitung:
Zwetschken (Prunus domestica L.) gehören zu den ältesten Obstsorten Europas. Auch ihre Kerne finden seit Jahrhunderten Verwendung in der Hausapotheke – meist als Alkoholauszug, Öl oder Pulver.
Inhaltsstoffe:
Amygdalin (Vitamin B17) – umstrittene Substanz, in der Volksmedizin diskutiert
Bittermandelöl (natürliches Aroma)
Fettsäuren (Ölsäure, Linolsäure)
Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
Spurenelemente
Traditionelle Anwendungen:
In der Volksmedizin werden Zwetschkenkerne:
als Hausmittel zur „Entschlackung“ und allgemeinen Kräftigung verwendet
für Einreibungen bei Gelenkbeschwerden empfohlen
als Bestandteil von Bittermandellikören eingesetzt
in der Naturheilkunde als mögliche Quelle von Amygdalin (Vitamin B17) beschrieben, das in Zusammenhang mit alternativen Ansätzen in der Krebsforschung diskutiert wird
Traditionelle Einnahmeformen
In der Erfahrungsheilkunde wird Zwetschkenkern-Tinktur meist tropfenweise eingenommen. Häufig werden 3–5 Tropfen ggf. in Wasser, 1–3× täglich beschrieben.
Besonderheit:
Der leicht bittere Geschmack weist auf den Amygdalin-Gehalt hin. Dabei entsteht bei der Aufspaltung Blausäure, die in kleinen Mengen natürlich vorkommt.
Forschung & Kontroversen:
Vitamin B17 wird von Befürwortern als alternativmedizinisches Mittel gegen Krebs angeführt, ist jedoch wissenschaftlich umstritten und in manchen Ländern nicht zugelassen.
Rechtlicher Hinweis:
Diese Angaben beruhen auf überlieferten Anwendungen und ersetzen keine ärztliche Beratung oder Therapie.
Verweis zu Produkten:
Produkte mit Zwetschkenkernen aus eigenem Anbau finden Sie hier:
Zwetschkenkern-Tinktur
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Brennnessel – Inhaltsstoffe & traditionelle Verwendung
Einleitung:
Die Brennnessel (Urtica dioica L.) ist seit Jahrhunderten eine geschätzte Heilpflanze in der Volksmedizin. Sowohl ihre Blätter als auch die Wurzeln werden für unterschiedliche Zwecke genutzt.
Inhaltsstoffe:
Mineralstoffe (Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Silizium)
Vitamine (C, K, B-Gruppe)
Flavonoide und Polyphenole (antioxidativ)
Histamin, Acetylcholin (reizend, durchblutungsfördernd)
Lignane und Phytosterole (besonders in der Wurzel)
Traditionelle Anwendungen:
Brennnesselblätter:
zur Unterstützung der Harnwege („Durchspülung“)
bei Frühjahrskuren zum „Entschlacken“
als Tee oder Tinktur bei Hautproblemen und Ekzemen
Brennnesselwurzel:
traditionell bei Prostatabeschwerden eingesetzt
zur allgemeinen Stärkung und Kräftigung
Besonderheit der Tinktur:
Die Kombination von Wurzel- und Blattauszug verstärkt die Bandbreite der Inhaltsstoffe. Durch die Verdünnung mit einem Brennnessel-Dekokt entsteht ein vollmundiger, alkoholverträglicher Auszug (ca. 55 % vol.).
Forschung & Kontroversen:
Extrakte der Wurzel sind Bestandteil pflanzlicher Präparate gegen Prostata-Beschwerden.
Blätter und Samen werden in der modernen Phytotherapie als „Superfood“ gehandelt.
Wissenschaftlich belegt ist vor allem die durchspülende Wirkung, andere Wirkungen sind traditionell überliefert, aber weniger gut erforscht.
Rechtlicher Hinweis:
Die genannten Anwendungsgebiete beruhen auf traditionellem Erfahrungswissen. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung oder Therapie.
Verweis zu Produkten:
Brennnessel-Tinktur aus eigenem Anbau finden Sie in unserem Shop.